Ein Stück Brot mit Marmelade. Im Hintergund ein Laib Brot.

Notration an Essen für den Roadtrip

Roadtrips sind echt klasse um Länder individuell zu bereisen und zu erkunden. Während der Fahrten sieht man so viel Spannendes, das man verpassen würde, wenn man die Strecken z.B. im Zug oder Flugzeug zurücklegt. Das eventuelle Chaos während der Rush-Hour oder malerische kleine Dörfer bleiben ohne Roadtrip leider oftmals verborgen.

Auf Roadtrips kann man in recht abgelegenen Gegenden landen. Dort dann ein einladendes Restaurant oder einen gut gefüllten Supermarkt zu finden, gestaltet sich häufig als überaus schwierig. Doch nach einer gewissen Zeit ohne Essen wird Marcel echt hangryvon hungry („hungrig“) und angry („wütend“). Dieser Zustand ist besonders im Urlaub nicht gerade erstrebenswert.

Um dies zu vermeiden und Marcels „Hanger“ im Zaum zu halten, haben wir – zumindest bei Roadtrips – immer eine kleine Notration an Lebensmitteln im Gepäck. Das können keine frischen Lebensmittel sein, dagegen sprechen nicht nur die Haltbarkeit ohne Kühlung, sondern ebenfalls die Einfuhrbestimmungen vieler Länder. Vielmehr ist es eine Mischung aus diversen kleinen Snacks, um die Zeit zum Supermarkt oder zum Restaurant überbrücken zu können.

Eine Notration an Essen, die wir bereits aus Deutschland mitbringen, sieht in etwa so aus:

  1. Mestemacher Vollkorn- Brotkörbchen* oder Knäckebrot
  2. Zentis Frühstücks-Variationen*
  3. Müsliriegel*
  4. Pick-up*
  5. Nüsse*
  6. Süßigkeiten (Haribo*, Pringles*, etc.)

Getränke kaufen wir aufgrund des Gewichts und der Sicherheitsbestimmungen immer erst im Zielland. Der Roadtrip startet ja meist in der Stadt oder am Flughafen, sodass man hier immer Getränke für den Start kaufen kann. Bei Bedarf und Gelegenheit können wir unsere Notration im Reiseland erweitern oder auffüllen. Hier eignen sich z.B.:

  1. Obst (was das Land so zu bieten hat)
  2. Abgepackte Croissants oder Brötchen
  3. Baguette oder Toast
  4. Nutella
  5. Dosenwürstchen oder Cabanossi

Was aber nicht fehlen sollte, ist das Reisebesteck*. Es sei denn, wir beschränken uns auf Snacks. Wichtig ist, dass die Notration zur Art unseres Reisens und zum Klima im Reiseland passt. Schokolade ist z.B. beim Strand-Hopping besonders unglücklich. In Lappland mussten wir uns wiederum keine Sorgen um unsere Schokolade machen.

Meist bleibt es jedoch bei den aufgeführten Artikeln, da es tatsächlich lediglich eine Notration für uns ist und wir in der Regel genug zu essen finden. Auf Kuba hat uns diese Notration bei unserer Fahrt von Trinidad nach Cayo Coco aber definitiv die gute Laune bewahrt…

Wie sieht eure Notration auf Reisen aus? Habt ihr Fragen oder Anregungen? Hinterlasst uns einen Kommentar oder schreibt uns über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf euer Feedback!