Eingangsbereich von Escape Berlin.

Kidnapped: Escape Horror in Berlin!

#ANZEIGE Bereits im letzten Jahr hat uns das Team von Escape Berlin zu einem Testspiel eingeladen. Umso erfreuter waren wir, dass wir dieses Jahr wieder zum Test vorbeikommen durften. Allerdings gab es noch ein kleines Problem: Es ging um den neuen Horrorraum „Kidnapped“. Ich musste also ein bisschen Überzeugungsarbeit bei Julia leisten. Horror im Allgemeinen und Escape Horror im Speziellen stehen nicht unbedingt sehr weit oben auf ihrer Liste. Sie war aber letztendlich dabei!

Ganz wichtig für euch: In diesem Artikel wird NICHT gespoilert

Escape Berlin

Escape Berlin legt sehr viel wert auf authentische und detailreich gestaltete Räume. Dies macht ihn auch zu unserem Favoriten, unter den uns bisher bekannten Anbietern. Wir haben jetzt alle vier Räume gespielt und fanden sie allesamt gut. Dabei spricht jeder Raum eine andere Zielgruppe an. „Big Päng“ ist ein Spaß für Groß und Klein, bei Sherlock Holmes kommen die Krimi-Fans auf ihre Kosten und der „Schnapsladen“ ist ein super Event für z.B. Junggesellenabschiede. Komplettiert wird das aktuelle Angebot durch den Horrorraum „Kidnapped“. Es gibt also für jeden das passende Szenario.

Aber das Team von Escape Berlin hat weitere Ideen: Wir durften uns bei diesem Besuch von dem aktuellen Stand des neuen Gefängnis-Szenarios, das bald an Start geht, überzeugen. Es hat sich einiges getan, seit unserem letzten Besuch. Und die neuen Eindrücke haben direkt wieder den Spieltrieb geweckt, obwohl wir gerade erst knapp aus den Fängen eines Verrückten entwischt sind.

Ihr findet Escape Berlin in der Storkower Straße 140 im Bezirk Pankow. Der Eingang ist etwas versteckt auf der Rückseite eines alten Bürogebäudes. Ihn zu finden ist das erste Rätsel. Oder ihr schaut einfach in unseren letzten Artikel zu Escape Berlin

Kidnapped

Also, unser erster Horrorraum. Was erwartet uns bloß? Mit uns an den Start ging ein befreundetes Pärchen. Und je dichter wir an den Tag des Spiels kamen, desto mehr Gedanken machten wir uns. Escape Berlin beginnt die Beschreibung des Artikels mit der Überschrift

Überleben ist alles…

Das ist schon mal eine Ansage. Und die Story hinter dem Raum lässt einen ebenfalls (spannungsvoll) schaudern: Ihr werdet von einem durchgeknallten Psychopathen entführt und gefangen gehalten. Schnell findet ihr heraus, dass ihr nicht seine ersten Opfer seid und das bislang nur eine Geisel lebend aus seinen Fängen entkommen konnte. Eure Situation ist eindeutig. Ihr müsst entkommen, bevor dieser Verrückte seine Werkzeuge an euch ausprobiert.

Die obligatorische Einweisung war gespickt mit zusätzlichen Hinweisen: Was aussieht als sei es scharf, ist scharf. Was aussieht als sei Strom drauf, es ist Strom drauf. Einen Hinweis zur Beruhigung gab es ebenfalls: Es sind Panikknöpfe in dem Raum angebracht. Drückt ihr einen dieser Knöpfe, öffnen sich sofort alle Türen und ihr könnt raus. Allerdings ist das Spiel dann vorbei. Wir verabredeten uns in guter Hoffnung, keinen der Knöpfe zu drücken und starteten unsere 60 Minuten Horror.

Dunkelhaariges Mädchen mit blutigem verband vor den Augen.

Der Raum

Auch dieser Raum besticht durch Authentizität und viel Liebe zum Detail. Schummriges Licht, Folterwerkzeuge, die einen an einen verrückten Zahnarzt denken lassen. Blutverschmierte Wände, die Akten der Opfer, die euch vorausgegangen sind. Die Stimmung ist düster bis beklemmend und viele, z. T. krasse Soundeffekte lassen euren Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen. Das sind einige kleine Details des Raumes. Alles wollen wir euch nicht verraten, schließlich sollt auch ihr die steigende Spannung und den immer schneller schlagenden Puls zu Beginn und während des Spiels spüren.

Die Rätsel

Die Rätsel fanden wir sehr gut durchdacht und abwechslungsreich. Für uns waren ein paar spannende, neue Elemente im Spiel integriert. Was erwartet euch? Ganz grob: Ihr sammelt Hinweise, löst Rätsel und müsst für die ein oder andere Aufgabe ein bisschen Mut aufbringen. Eure Entscheidungen solltet ihr gut durchdenken. Lasst euch dabei nicht zu sehr von dem gespenstischen Setting und der erschreckenden Geräuschkulisse ablenken. Eine falsche Entscheidung nach etwa der Hälfte des Spiels, kann es für euch sofort beenden. Überlegt hier einfach einmal mehr. Ihr werdet es schaffen!

Ein Brett mit Folterwerkzeug aus dem Escape Horror Raum.

Escape Horror pur

Die Abbruchquote liegt bei 30 %. Julia hat auch sicherlich das ein oder andere Mal daran gedacht, den Panikknopf zu drücken. Doch obwohl sie sehr schreckhaft ist, hat sie mutig mit uns den Weg nach draußen gefunden. Es war zwar sehr knapp, aber: Entkommen ist entkommen!

Erfolgreiches Team, dass es aus dem Escape Horror Room geschafft hat.

Kidnapped ist Escape Horror pur! Eine neue Escape Erfahrung für uns, die 3/4 der Gruppe sehr viel Spaß gemacht hat. Julia ist trotz allem aufgebrachten Mut eine Bangbüx geblieben… Alpträume oder Angstzustände hat sie jedoch auch nicht erlitten. Escape Berlin hat hier eine sehr gute Atmosphäre geschaffen, die euch gruseln lässt, ohne in Angst überzugehen. Wenn ihr Escape Games mögt, euch gerne gruselt und mindestens 16 Jahre alt seid: Spielt Kidnapped! 

Ihr seid schon Escape Game Fans oder auf dem besten Weg dorthin? Auf der Vergleichsseite escape-game.org findet ihr noch mehr spannende Live Escape Games – vielleicht auch direkt bei euch um die Ecke.

Hinweis: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Escape Berlin und enthält Werbung. Wir möchten uns an dieser Stelle für die Einladung und Zusammenarbeit bedanken. Dieser Artikel spiegelt ausschließlich die persönliche Meinung eurer FERNWESEN wider! Die verwendeten Bilder (mit Ausnahme des Titelbildes) wurden uns von Escape Berlin zur Verfügung gestellt.

Seid ihr auch schon zu Gast bei Escape Berlin gewesen? Wie hat es euch gefallen? Welchen Raum habt ihr gespielt? Hinterlasst uns einen Kommentar oder schreibt uns über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf euer Feedback!